01.10. - 10.10.2010; Der Pandurensteig


Der Pandurensteig ist ein Wanderweg, der den Bayerischen Wald in südöstlicher Richtung durchzieht.

Der Steig erinnert an die Route, die die Panduren 1742 durch den Bayerischen Wald bei ihrem Feldzug im Österreichischen Erbfolgekrieg eingeschlagen haben.

Die Wandermarkierung ist der schwarze Krummsäbel der Panduren auf rotem Grund.

Bild "pandurensteig.jpg"

Ich habe die Tour als 'Wandern ohne Gepäck' durchgeführt, d.h., ich hatte nur einen Tagesrucksack. Das eigentliche Gepäck wurde mir jeweils zum nächsten Etappenziel gebracht.
Gebucht habe ich die Reise bei Alpenlandtouristik, mit denen ich in der Vergangenheit bereits den Rhein-Burgen-Weg und eine Bodenseerundfahrt mit dem Rad durchgeführt habe. Beim Pandurenstieg handelten sie offenbar als Vertriebspartner, denn die eigentlich Tour wurde von der Tourismusgemeinschaft Waldmünchner Urlaubsland e.V. beplant.



Etappen

1. Etappe Waldmünchen - Cham 23 km  
2. Etappe Cham - Prackenbach 32 km
3. Etappe Prackenbach - Patersdorf 18 km
4. Etappe Patersdorf - Rinchnach 24 km
5. Etappe Rinchnach - Spiegelau 17 km
6. Etappe Spiegelau - Haus i. Wald 22 km
7. Etappe Haus i. Wald - Schrottenbaummühle 13 km
8. Etappe Schrottenbaummühle - Passau 25 km
gesamt Waldmünchen - Passau 174 km



1. Etappe; Waldmünchen - Cham; 23 km

Meine Anreise nach Waldmünchen erfolgte am 1. Oktober. Das Hotel war aber in Herzogau, zwar am Pandurensteig gelegen, jedoch rd. 3 km vom Bahnhof entfernt. Zu viel für mein Gepäck. Das Hotel bietet seinen Gästen jedoch einen Abholservice vom Bahnhof an, den ich gerne genutzt habe. Da ich es mir wahrscheinlich nie verziehen hätte, die ersten drei Kilometer meiner Wanderung auszulassen, habe ich jedoch nur mein Gepäck fahren lassen, habe mir Waldmünchen kurz angeschaut, und bin dann zu Fuß nach Herzogau gelaufen.

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Marktplatz in Waldmünchen


Am nächsten Tag ging es denn nun wirklich los. Diese Tour ist geprägt durch sehr schöne Aussichten und ständigem Wechsel zwischen Wäldern, Fluren und Ortschaften.
Kurz vor Habersdorf erreicht man eine Anhöhe, von der man eine wunderschöne Aussicht auf den inneren Bayerischen Wald, u.a. auch Großer Arber, hat. Leider war es ein wenig diesig, so dass es für ein ausdrucksvolles Foto nicht reichte. Danach ging es steil hinunter nach Habersdorf.

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Ortseingang Habersdorf. Interessant, die Zufahrt zum Heuboden über die Straße


Begebenheit am Rande: Kurz vor der Ortschaft Geigen glaubte so ein kleiner, weißer Kläffer mir die Fortsetzung meines Weges nach Passau verweigern zu müssen. Der ist mir tatsächlich ans Hosenbein gegangen. Normalerweise zeige ich Hunden dieser Größe, wer der Herr ist. Da ich aber befürchtete, dass ein gezielter Wadenbiss mein Projekt bereits am ersten Tage beenden könnte, bin ich, der Klügere gibt nach, einen Umweg über eine Wiese gegangen. Der Kläffer wusste genau, wer der Klügere ist...er nicht!

Kurz vor Cham erreiche ich die Luitpoldhöhe mit einem schönen Aussichtsturm, aber einer stillgelegten Gaststätte.

Bild "Luitpoldhöhe.jpg"
Luitpoldhöhe


Bild "LuitpoldhöheAussicht.jpg"
Blick vom Aussichtsturm auf Cham


Zuletzt ging es schließlich bergab nach Cham.

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Klosterkirche Maria Hilf in Cham




2. Etappe; Cham - Prackenbach; 32 km

Dies sollte die längste Etappe werden, weswegen ich ein wenig früher losgegangen bin. Die ersten sieben Kilometer waren der untypischste Abschnitt der gesamten Tour, denn sie verlief durch die pottebene Niederung des Regen-Flusses. Aber deswegen war dieser Abschnitt, gerade zur frühen Morgenstunde, nicht minder reizvoll.
Hinter Michelsdorf erreicht man das Naturschutzgebiet Rötelseeweiher, welches Rückzugsgebiet für viele Vogelarten ist. Der (künstliche?) See selbst war jedoch sehr verlandet, wobei mir nicht klar wurde, ob dieser nun tatsächlich verlandet war, oder einfach nur kurzfristig abgesenkt wurde.

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Rötelseeweiher - abgesenkt oder verlandet?


Kurz darauf erreichte ich Thierlstein mit seiner schönen Burg. Von hier an sollte es wieder so richtig hügelig werden - Bayerischer Wald eben.

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Burg Thierlstein


Von nun an beginnt der Pfahl, eine einzigartige geologische Formation. Zwar wurde ich während der Vorbereitung meiner Tour bereits mit dem Pfahl konfrontiert, muss aber zugeben, das mir die wahre Bedeutung erst während der Wanderung bewusst wurde. Der Pfahl ist ein 150 km langer Quarzgang, der mich in den nächsten Tagen begleiten wird. Der Pfahl verläuft dermaßen gerade, dass man fast sagen kann, er wurde mit dem Lineal gezogen.
Welche Bedeutung der Pfahl hat zeigt sich in Folge an den unzählbaren Straßennamen, wie Pfahlstraße und an vielen Ortsnamen, die den 'Pfahl' in sich tragen, oder auch an dem Pfahlspielplatz, kurz vor der Ortschaft Pfahlhäuser (!). Die Spielgeräte wurden ausschließlich aus Quarzgestein erbaut.

Bild "Pfahlspielplatz.jpg"
Pfahlspielplatz


Nachdem es über lange Strecken ziemlich eben entlang ging, war das letzte Drittel dieser Etappe durch fortwährendes rauf unter runter geprägt, da einige Bachtäler durchquert werden mussten. Da musste auch schon einmal ein recht baufälliger, aber uriger Treppenaufgang herhalten.

Bild "Treppenaufstieg.jpg"
Würde bei der Bauaufsicht durchfallen, aber schön ;-)


In Pfahl(!)hof lohnt es sich, den Pandurensteig kurz zu verlassen, um nach 100 m einzukehren und sich für die letzten 9 km zu stärken.

An der Kirche von Moosbach vorbei...

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Kirche Moosbach


...und einer schönen Quarzformation...

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Quarzgestein bei Moosbach


...habe ich endlich Prackendorf erreicht.



3. Etappe; Prackenbach - Patersdorf; 18 km

Nach der gestrigen langen Tour, sollte es heute ein wenig bedächtiger werden. Und da ich Order hatte, erst um 17 Uhr meinen Zielort zu erreichen, weil die dortige Unterkunft eigentlich Ruhetag hat, bin ich diese Etappe ganz gemütlich angegangen.

Bild "Prackenbach.jpg"
Blick zurück auf Prackenbach


Zu Beginn wurden die drei hintereinander liegenden Naturschutzgebiete Großer Pfahl, St. Antonius Pfahl und Hofpfahl durchquert.
Hier ein paar Eindrücke:

Bild "Quarz1.jpg"


Bild "Quarz2.jpg"


Bild "Quarz3.jpg"
ehemaliger Quarzabbau


Kurz vor Viechtach habe ich die Ostmarkstraße unterquert...

Bild "Ostmarkstraße.jpg"
Ostmarkstraße; Brücke aus Quarzgestein


...und schließlich auf einer Anhöhe die allein stehende St.-Antonius-Kapelle erreicht.

Bild "StAntoniusKapelle.jpg"
St.-Antonius-Kapelle


Obwohl der Pandurenstieg um die Ortschaft Viechtach herumgeführt wird, hatte ich die Zeit, von der St.-Antonius-Kapelle aus einen Abstecher dorthin zu machen (Einkaufsmöglichkeit).

Bild "Viechtach.jpg"
Stadtpfarrkirche St. Augustinus in Viechtach


Der weitere Weg nach Patersdorf führte über offene Fluren und mit schönen Aussichten auf den inneren Bayerischen Wald durch einsame Weiler.

Bild "Schwarzgrub.jpg"
weite Blicke in den inneren Bayerischen Wald




4. Etappe; Patersdorf- Richnach; 24km

Nach fünf Kilometern erreichte ich die Nothelfer-Kapelle mitten im Wald. Sie entstand zu Zeiten der Pest. Auffallend sind hier die vielen Totenbretter, die mich auf der gesamten Tour begleiteten und typisch für den Bayerischen Wald sind. Häufig findet man mehrere Totenbretter beieinander, wo Vereine ihre verstorbenen Mitglieder ehren, oder die Dorfgemeinschaft verdiente Mitbürger.

Bild "Nothelferkapelle.jpg"
Nothelfer-Kapelle


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viele Totenbretter auch in der Kapelle


Zwischen Eckersberg und March konnte man sich an den Rand einer Abbaugrube stellen und zu seinen Füßen die Arbeiter beim Quarzabbau beobachten. Einer der wenigen Quarzbrüche, die noch nicht aufgelassen sind.

Bild "Quarzabbau.jpg"
noch betriebener Quarzbruch


Schließlich geht es talwärts auf die Ortschaft Regen zu. Vor deren Erreichen schwenkt der Weg jedoch zurück, entlang der Schlossauer Ohe unterquert man nun die imposante Eisenbahnbrücke der Bayerischen Waldbahn, die zweithöchste Eisenbahnbrücke in Bayern.

Bild "Waldbahn1.jpg"
Bayerische Waldbahn


Ursprünglich sollte diese Strecke eine bedeutende Verbindung von München nach Böhmen werden, weswegen sie zweigleisig projektiert wurde, bis heute jedoch nur eingleisig ausgebaut. Bei allen Ingenieurbauwerken dieser Strecke kann man den geplanten zweigleisigen Ausbau sehr schön erkennen, so auch hier.

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links auf den Pfeilern wäre noch Platz für ein weiteres Gleis


Wanderregel: Wo es talwärts geht, kann man sich gewiss sein, dass es danach auch wieder steil bergauf geht.
Diese Strapaze muss man aber auf sich nehmen, um die Burgruine Weißenstein zu erreichen, die sich auf Quarzfelsen imposant erhebt. Man hat den Eindruck, als wenn das natürliche Quarzgestein nahtlos in die Burg übergeht.

Bild "Weißenstein.jpg"
Burgruine Weißenstein


Richnach ist mein heutiges Etappenziel.

Bild "Richnach.jpg"
Richnach




5. Etappe; Richnach- Spiegelau; 17 km

Von Richnach aus geht es die nächsten neun Kilometer stetig bergauf, um schließlich den höchsten Punkt der Tour zu erreichen, den Wagensonnriegel, 959 m ü. NN. Dort laden mehrere Bänke zur Rast ein. Ein Gipfelkreuz und eine Kapelle dürfen natürlich auch nicht fehlen.

Bild "Wagensonnriegel.jpg"
Wagensonnriegel


Wanderregel: Wenn es stetig bergauf geht, darfst du dich danach auf einen bequemen Weg talwärts freuen.
So war es denn auch...
Bevor der Zielort erreicht wurde, musste der Ort Klingenbrunn durchlaufen werden. Die dortige Wetterstation misst regelmäßig Temperaturen, die zu den tiefsten aller bewohnten Orte in Deutschland zählen.

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Pfarrkirche Maria in Klingenbrunn


Von hieraus waren es nur noch drei Kilometer in den Ort Spiegelau, dem Tor zum Nationalpark Bayerischer Wald.

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Marsch auf Spiegelau. Im Hintergrund der Lusen




6. Etappe; Spiegelau- Haus i. Wald; 22km

Von Spiegelau aus ging es zunächst einmal entlang der Großen Ohe. Dieses Flüsschen entspringt beim Rachel und vereinigt sich später mit der Kleinen Ohe, die beim Lusen entspringt, und fließt fortan als Ilz gen Passau, meinem Endziel.

Bild "GroßeOhe.jpg"
Große Ohe


Wie überall entlang des Pandurensteiges, dominierte in der Pflanzenwelt auch hier häufig das Indische Springkraut. Die Pflanzenteppiche schauen zwar herrlich aus, der Duft wirkt betörend, aber wie der Name schon vermuten lässt, wurde diese Pflanze irgendwann mal eingeschleppt und macht sich besonders im Bayerischen Wald breit. Ökologen ist sie ein Dorn im Auge, denn sie ist äußerst keimfähig und hat bereits viele heimische Arten verdrängt. Bekämpfungsmaßnahmen durch Naturschutzbehörden/-verbände sind schier aussichtslos.

Bild "Springkraut.jpg"
Indisches Springkraut


Immer wieder zeigt sich der Bayerische Wald von seiner schönen Seite und fordert geradezu zu einer Rast auf.

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Blick auf Hartmannsreit


Der Weg führt geradewegs auf die Kreisstadt Grafenau zu. Wie so oft auf dieser Tour, werden die Ortschaften jedoch nicht angelaufen sondern umlaufen.

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Grafenau


Bevor man das Tagesziel erreicht, sollte man es nicht versäumen, sich in Harschetsreuth im Schmugglerhof zu stärken.

Bild "HausWald.jpg"
Hl. Herz Jesu-Kirche in Haus i. Wald




7. Etappe; Haus i. Wald - Schrottenbaummühle; 13 km

Die letzten beiden Etappen unterscheiden sich sehr stark von den bisherigen. Während die bisherige Tour durch das Relief des Bayerischen Waldes geprägt war, ist von nun an die Ilz mit all ihren Facetten maßgeblich.
Die ersten drei Kilometer geht es noch gewohnt auf und ab. Kurz nach Ellersdorf geht es jedoch hinunter an die Ilz, die mich fortan bis Passau begleiten wird.
Zunächst fließt die Ilz noch gemächlich vor sich hin.

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die gemächliche Ilz


Dieses Bild ändert sich jedoch beim Erreichen des Naturschutzgebietes 'Ilz am Dießenstein'. Die Ilz ist bis zu Schneidermühle ein rasanter, rauschender Fluß...

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...und ist bis zur Schrottenbaummühle wieder ein wenig entspannter.

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Die Schrottenbaummühle wird 1395 zum ersten Mal urkundlich erwähnt und ist nachweislich seit 1730 in Besitz der Familie Segl. Den Stolz kann man beim Gastgeber durchaus heraushören. Seit 1792 ist auch eine Gastwirtschaft angeschlossen. Berühmt in der Umgebung sind die diversen Forellengerichte. Die Fische werden quasi direkt vor der Haustür gefangen.



8. Etappe; Schrottenbaummühle - Passau; 25 km

Endspurt nach Passau!
Zunächst geht es an Fürsteneck mit seinem Schloss vorbei. Offengestanden habe ich mir die Besichtigung erspart, denn um Fürsteneck zu erreichen, hätte man den Pandurensteig verlassen müssen und einen steilen Weg hinaufgehen müssen. Angesichts der mir noch vorliegenden Kilometer, habe ich darauf verzichtet.
Die Ilz erhält nun reichlich Zuflüsse, so dass sie auch merklich breiter wird.

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schmaler Pfad an der Ilz


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in der vergangenen Woche hat der Herbst merklich zugelegt


Nun stößt auch die Ilztalbahn hinzu, die mich die nächsten 13 Kilometer begleiten wird. Der Personenverkehr wurde bereits 1982 eingestellt und der Güterverkehr im Jahre 2002. Zur Zeit existieren jedoch ernsthafte Reaktivierungspläne.
Nach einer anstrengenden Woche hatte ich mich auf eine gemütliche, flache Etappe immer an der Ilz lang gefreut. Zwischen Fischhaus und der Mausmühle, ca. fünf Kilometer, wurde ich jedoch überraschenderweise noch einmal gefordert. Ein Bach nach dem anderen mündet in die Ilz, was bedeutet, dass es immer wieder rauf und runter ging, von einem Bacheinschnitt in den nächsten.
Kurz hinter der Mausmühle bot die Ilz wieder ein gänzlich anderes Bild. Aus dem rauschenden Fluss ist ein Stillgewässer geworden. Die Ilz ist zum See aufgestaut.

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romantische Stimmung am Stausee


Die Errichtung eines Stausees führte zu gravierenden Änderungen im Fischhaushalt der Ilz. Während sich die Forelle im stark fließenden Gewässer mit steinigem Untergrund wohlfühlt, wurde diese und andere Arten in den Oberlauf zurückgedrängt. Im Stausee ist nun der Karpfen und der Hecht heimisch, die es zuvor nie in der Ilz gab. Problematisch ist, dass durch den Stausee die ursprünglich heimischen Fische nicht mehr in den Unterlauf wandern können und der Lebensraum dadurch sehr eingeengt ist.
Vorbei an der Staumauer...

Bild "Staumauer.jpg"
Staumauer


...erreiche ich schließlich Hals, dem offiziellen Endpunkt des Pandurensteigs.

Bild "Hals1.jpg"
Hals mitBurgruine


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Blick zurück nach Hals


Die letzten drei Kilometer nach Passau schaffe ich denn auch noch.

Bild "Passau1.jpg"
Donau und die Veste Oberhaus


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Die Ilz fließt in die Donau


Geschafft... :)



Fazit:
Eine sehr schöne Wanderung, die durchaus auch fordert.
Während der Reisevorbereitung hatte ich befürchtet, dass es sich um eine ebene Wanderung auf ausgebauten Forstwegen handeln könnte. Glücklicherweise hat sich das in keiner Weise bewahrheitet. Es war eine sehr abwechslungsreiche Wanderung überwiegend auf Natur-/Wurzelpfaden. Forstwege und Asphaltwege, welche kaum befahren waren, wurden nur begangen, wenn es wirklich nicht anders ging.
Ich hatte den Eindruck, dass der Pandurensteig wenig bekannt ist. Schade eigentlich. Ein echter Geheimtipp!

Ergänzende Links:
Alternative Tourenbeschreibung (Tour zum Download als gpx, ovl und kml-Datei)
Broschüre


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